Sturz mit Folgen: Seit Scheeßel muss Martin Smolinski aussetzen

Sep. 16, 2025

Bei voller Beschleunigung aus der Startkurve heraus kreuzte Zach Wajtknecht die Linie von Martin Smolinski, was zur Folge hatte, dass der Bayer vom Motorrad katapultiert wurde und heftig auf dem Bahnbelag einschlug. Im Wiederholunglauf war Martin bereits vom Crash gezeichnet und rollte dem Feld hinterher um immerhin noch die WM-Punkte für den vierten Platz mitzunehmen, doch mehr war nicht drin.

„Seit Scheeßel sind Schmerztabletten und eine intensive Kommunikation mit den Ärzten für mich an der Tagesordnung“, kommentiert Martin seine Situation, die sich seit dem Sturz nur in kleinen Schritten bessert. Aus den geplanten Starts bei der „Night of the Fights“ in Cloppenburg, sowie beim Grasbahnrennen in Berghaupten wurde dann verletzungsbedingt ebenso nichts, wie bei der Mannschaftsweltmeisterschaft am vergangenen Wochenende in Vechta. „Das war für mich extrem bitter, dass ich diese Veranstaltungen absagen musste. Bei allen Veranstaltungen wäre ich natürlich gerne dabei gewesen, aber körperlich war ich dazu nicht in der Lage anzutreten.“

Auch drei Wochen nach dem Sturz kämpft Martin noch immer mit Schmerzen und hohen Entzündungswerten in seinem Blut. Der wöchentliche Besuch beim Doc mit dem Ergebnis heute war wieder besorgniserregend und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Somit müssen Martin und sein Team leider den Einsatz beim letzten WM-Lauf am kommenden Wochenende in Roden absagen. Die Gesundheit geht hier leider vor und entsprechend ist Martin ist am Boden zerstört, denn rechnerisch bestand noch die Möglichkeit den WM-Titel zu verteidigen, aber so wird Martin diesen kampflos abgeben müssen. Er wünscht dem Veranstalter ein gutes rennen und eine spanende und sportlich faire Entscheidung im Titelkampf.

 

Der Crash von Scheeßel im Video: https://www.youtube.com/watch?v=H2ZaUz3cXKM

Statement von Martin zur Absage in Roden: https://www.youtube.com/watch?v=JvjZ4mK2g_w&feature=youtu.be